Nachwachsende
Rohstoffe

Holzpellets gehören zu den nachwachsenden Rohstoffen und verbrennen in halb- oder vollautomatischen Heizkessel CO2 neutral d. h., es wird nur soviel Kohlendioxid bei der Verbrennung freigesetzt wie Pflanzen bei ihrem Wachstum binden. Holzpellets werden aus naturbelassenen Spänen, wie sie in holzverarbeitenden Betrieben anfallen oder aus Restholz der Durchforstung hergestellt. Die Späne werden zu kleinen zylindrischen Stäbchen verpresst, ohne Zusätze oder Bindemittel. Holzeigenes Lignin wird unter Hochdruck frei und trägt so als natürlicher “Kleber” zur Formstabilität bei.

Der Heizwert eines Kilogramms Pellets liegt bei etwa 5 kWh, was etwa einem halben Liter Heizöl oder einem halben Kubikmeter Erdgas entspricht. Der bei der Verbrennung anfallende Ascheanteil ist sehr gering, da Holzpellets eine große Oberfläche haben und so eine optimale Verbrennung ermöglichen.

Aufgrund der besonders guten Schüttfähigkeit können die Pellets mit einem Tankwagen geliefert werden. Sie werden dann voll automatisch in einen Lagerraum oder Lagertank im Haus eingeblasen, aus dem sie bei Bedarf automatisch in die Feuerung des Heizkessels transportiert werden. Alternativ hierzu sind Pelletsöfen , welche im Wohnraum aufgestellt werden und so wie ein Kamin oder Kachelofen angeneme Strahlungswärme spenden. Kombiniert mit einem Heizwasseraufsatz ermöglichen sie in Verbindung mit einer Solaranlage die Brauchwassererwärmung. Auch der vorhandene Kessel kann gut mit eingebunden werden mit dem Ergebnis, dass Öl oder Gas eingespart wird.

Heizwert

Verwendung

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Holzpellets

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